Balance beginnt im Gelenk

Die Funktionsdiagnostik als Schlüsselelement zur erfolgreichen Behandlung

Das Kiefergelenk ist ein "Master Sensor" für die Körperstatik

Das Kiefergelenk zählt zu den komplexesten Gelenken des menschlichen Körpers. Veränderungen der Bisslage oder Funktionsstörungen können sich auf die Muskulatur und Bewegungsabläufe auswirken und stehen bei manchen Patienten mit Beschwerden wie Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen in Zusammenhang.

Viele Menschen leiden unter wiederkehrenden Beschwerden, ohne einen Zusammenhang mit ihrem Gebiss zu vermuten. Bereits kleinste Veränderungen der Bisslage können dazu führen, dass die Kaumuskulatur dauerhaft überlastet wird. Da das Kiefergelenk über Muskeln und Faszien eng mit Halswirbelsäule, Schultern und Rücken verbunden ist, können funktionelle Störungen weitreichende Auswirkungen haben.

Insbesondere im Leistungs- und Spitzensport gewinnt die funktionelle Zahnmedizin zunehmend an Bedeutung. Eine individuell optimierte Kieferfunktion kann dazu beitragen, physiologische Bewegungsabläufe zu unterstützen und muskuläre Dysbalancen zu reduzieren. Deshalb vertrauen auch ambitionierte Sportler auf eine präzise funktionsorientierte Diagnostik.

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Dr. Christof Ellerbrock M.Sc., M.Sc.

M.SC. Funktionsdiagnostik
M.SC.funktionelle Kiefergelenkorthopädie

DGFDT zertifizierter Spezialist


Funktionsdiagnostik & funktionelle Kieferorthopädie - Unsere Expertise

Um eine Kiefergelenkserkrankung behandeln zu können muß zuerst eine sogenannte Funktionsdiagnostik erfolgen, bei welcher das gesamte Kausystem eingehend untersucht und die Funktion, also die Bewegungen der beiden Kiefergelenke elektronisch aufgezeichnet wird. Erst jetzt kann eine erfolgreiche Therapie durchgeführt werden.

Der Anfang einer erfolgreichen Therapie ist in vielen Fällen das Anfertigen eines individuellen Aufbißbehelfs. Dieser wird patientenbezogen anhand der vorliegenden Befunde unter Berücksichtigung der Bewegungsbahnen in der Praxis konstruiert und im Eigenlabor hergestellt. Mit diesem angefertigtem Aufbißbehelf wird der Kiefer in seine „Wohlfühlposition“ überführt und gleichzeitig erfolgt eine Ausbalancierung des gesamten Körpers.

Die Therapie

Es kommt es zu einem muskulären „Dominoeffekt“, bei dem sich die Muskelketten vom Kopf über den Schulterbereich entlang der Wirbelsäule bis in den Beckenbereich und über die Beine bis in die Füße verändern. Die Muskulatur kann sozusagen wieder an einem Strang ziehen. 



Dies geschieht nach einer umfangreichen Vermessung und mit speziellen kieferorthopädischen Techniken.Mit dem Schwenken des Kiefers kommt es zu einer positiven Veränderung der gesamten Körper-Halteapparates, so daß manch anderes Problem erst jetzt erfolgreich therapiert werden kann.

Wenn man die Funktion kennt und versteht ergibt sich eine gute Ästhetik von alleine

Kieferorthopädie ist mehr als nur ein schönes Lächeln. Abhängig von dem Alter und der Diagnose behandeln wir Fehlstellungen der Zähne und der Kiefer mit verschiedenen Methoden.

Bei Kindern nutzen wir das Wachstum aus und lenken die Kieferentwicklung mit der herausnehmbaren Spange. Bei Jugendlichen bzw. Erwachsene wird die Zahn- und Kieferposition mit Aligern-Schienen verändert. Aligner-Schienen sind sehr dünne fast unsichtbare Kunststoffschienen mit denen schrittweise die Zähne in die berechnete bzw. simulierte Position überführt werden.

Bei allen Behandlungsarten liegt der Blick nicht nur auf dem „Lächeln“ sondern auch auf der „Funktion“. Gesunde Zähne sind in ihrer Form und Funktion ein selbststabilisierendes System. Deswegen ist es bei der kieferorthopädischen Behandlung im jugendlichen und erwachsenen Alter notwendig, daß die Funktion der Kiefergelenke, also ihre Bewegungsmöglichkeiten mit in die Behandlungsplanung integriert werden.

Nur so ist es möglich eine kieferorthopädische Behandlung ohne einen festzementierten Retainer dauerhaft! abzuschließen ohne, daß es zu einer Rückstellung (Rezidiv) der Zähne kommt.

Hinweise auf eine Kiefergelenkerkrankung sind unter anderem:

  • Geräusche der Kiefergelenke
  • Kopfschmerzen
  • Rücken -und Nackenschmerzen
  • Das Gefühl ungleich aufzubeißen
  • Probleme der Körperstatik, 
  • Beinlängenunterschiede etc.
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